Insel der Sinne

Quartiersplanung für sehbehinderte Menschen

Das besttrainierte Sinnesorgan des Architekten ist das Auge. Umso spannender ist es für das Team von Brückner Architekten, sich in die Welt sehbehinderter und blinder Menschen einzufühlen. Wie erleben sie räumliche Strukturen, wie Architektur und wie orientieren sie sich darin? Welche Rollen spielen für sie Formen, Materialien oder räumliche Abläufe? Ein aktueller Entwurf für ein Quartier integriert unter anderem auch das von uns neu geplante, bislang in der Region in anderen Räumlichkeiten verortete Blindenzentrum.

Competition

Die "Insel der Sinne" verbindet Wohnen und Versorgung für rund 200 Personen.

Brückners Planungsentwurf „Die Insel der Sinne“ schafft einen Ort, der sehbehinderten Menschen Orientierung bietet. Das interdisziplinäre Team hat eine Verbindung aus Wohnen und Versorgung für rund 200 Menschen geschaffen, inklusive Praxen, Geschäften und Begegnungszonen. Sehbehinderte erfassen zuerst Details und dann das große Ganze, ein Ansatz, den auch die Architekten verfolgen. Die Sinne Tasten, Hören und Riechen spielen eine große Rolle, und neben dem architektonischen Konzept wurden spezielle Bodenbeläge und akustische Maßnahmen integriert. Michael Brem, Architekt bei Brückner, beschreibt den kreativen Prozess als ständigen Dialog, der fortlaufend neue Chancen eröffnet.

Inseln der Sinne: Wohnen zwischen Natur und Geborgenheit

Naturverbundenes Wohnen: Die Kunst der Sinneswahrnehmung

Auf vier Inseln mit jeweils vier bis fünf Wohnwürfeln, die wie Felsen in einer Blumenwiese stehen werden, entsteht Raum, der den Bewohnern Schutz und Geborgenheit vermitteln soll. Neben olfaktorischen Reizen durch die üppige Bepflanzung wird auch die auditive Wahrnehmung, zum Beispiel durch das Plätschern von Wasser angeregt. Und schließlich spielt auch die visuelle Wahrnehmung, zum Beispiel durch Licht und Schattenreflexe eine große Rolle.

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