EMISSIONSNEUTRAL

Gebäude der Zukunft sind München, Bayern und ganz
Deutschland emissionsneutral. Das prämierte Konzept stattet Immobilien
ausschließlich mit reproduzierbaren Energietechnologien aus, ein Vorteil, von
dem Bauherren in puncto Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und autarker
Versorgung profitieren. Der Begriff „Blue Building“ wird die Architektur in den
nächsten Jahrzehnten prägen. Als visionäres Konzept etabliert, übernehmen
emissionsneutrale Gebäude eine Vorreiterrolle in der gesamten Baubranche. Gesund,
smart, flexibel, wirtschaftlich, integriert, emissionsneutral und energieautark
ist die ideale Immobilie. Damit ist deutlich, dass die Immobilienwirtschaft,
private Bauherren und Unternehmen den Grundstein für das Wohn- sowie
Arbeitsobjekt der Zukunft legen. Emissionsneutralität soll bezahlbar bleiben
und einem neuartigen Gebäudeentwurf folgen. 

Ambitioniertes Ziel: Bis 2050 möchte die Bundesregierung den gesamten Gebäudebestand auf emissionsneutral umstellen. Ein Objekt ist emissionsneutral, wenn es über ein Verbrauchsjahr gemessen, keine Emissionen verursacht. Ausgestoßene Emissionen sollen zukünftig durch umweltfreundliche Technologien eingespart werden. Bürogebäude als auch Wohnhäuser sollen als Null-Emissionshäuser entstehen und über den gesamten Lebenszyklus hinweg von der Errichtung über die Betriebsphase bis zum Rückbau und einer eventuellen Entsorgung CO2-neutral sein. Das ambitionierte Ziel ist eine städtebauliche und architektonische Herausforderung. Vor allem intelligente und innovative Nachhaltigkeitslösungen sind gefordert. 

Hohe Dämmstandards und intelligente Lüftungssysteme helfen
beim Halten von Wärme. Der Energieverbrauch lässt sich über eine gesonderte
energieeffiziente Büro- und Haushaltstechnik sowie mithilfe stromsparender
Beleuchtung senken. Holz bietet den besonderen Vorteil, als erneuerbare
Energiequelle nachhaltig mit Ressourcen umzugehen. Für die Emissionsneutralität
ein großer Vorteil. Darüber hinaus trägt eine intensive Begrünung der Fassade
zur nachhaltigen Verbesserung des Mikroklimas bei und Dachflächen können
vollständig genutzt werden. Alternativen dazu bieten Fotovoltaikmodule.

Nach dem cradle-to-cradle-Prinzip werden von der Materialherkunft bis zu Weiterverwendungsmöglichkeiten jeder Aspekt in der Lebensdauer eines Objektes mit einbezogen. Die Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft richten sich an die Schaffung geschlossener Zyklen, sodass das Gebäude selbst keinen Müll mehr produziert. Im Bereich des Energiebedarfs setzt das Energiemanagement der Zukunft auf Optimierung statt zu minimieren.

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